Mit dem WLAN-QR-Code-Generator machst du aus Netzwerkname und Passwort einen QR-Code, den Gäste einfach mit der Kamera scannen – das Handy verbindet sich dann selbst, ohne dass jemand einen 20-stelligen Schlüssel abtippen muss. Der Code entsteht vollständig in deinem Browser; weder Name noch Passwort werden irgendwohin gesendet. Ausdrucken und an die Pinnwand, ins Gästezimmer oder aufs Café-Tischchen – fertig.
So funktioniert der WLAN-QR-Code
Trage den Netzwerknamen (SSID) genau so ein, wie er im Router steht – Groß- und Kleinschreibung, Leerzeichen und Sonderzeichen zählen mit. Darunter kommt das WLAN-Passwort, dann die Verschlüsselung. In fast allen Fällen ist das WPA: Der Wert deckt WPA, WPA2 und WPA3 gemeinsam ab.
Der QR-Code erscheint sofort. Darunter zeigt der Generator die Zeichenkette, die tatsächlich im Code steckt – so kannst du nachsehen, was du da eigentlich verteilst, statt es glauben zu müssen.
Zum Verbinden hält man die Kamera auf den Code. iPhones können das seit iOS 11, Android-Geräte seit Version 10 ohne zusätzliche App; das Betriebssystem bietet dann von sich aus an, dem Netz beizutreten.
Das Format: WIFI:T:WPA;S:Netzname;P:Passwort;;
Ein WLAN-QR-Code ist kein Bild mit Zauberkraft, sondern schlicht ein kurzer Text nach einem festen Schema. Es stammt aus dem ZXing-Projekt und wird heute von Android, iOS und macOS gelesen:
WIFI:T:WPA;S:FRITZ!Box 7590;P:geheim123;;
Die Felder stehen jeweils als Buchstabe, Doppelpunkt, Wert da und werden durch Strichpunkte getrennt:
T:die Verschlüsselung –WPA,WEPodernopassfür ein offenes Netz.S:der Netzwerkname, die SSID.P:das Passwort. Beinopassentfällt das Feld.H:truenur dann, wenn das Netz seinen Namen nicht aussendet (verstecktes Netz).
Am Ende stehen zwei Strichpunkte: einer schließt das letzte Feld ab, der zweite die ganze Angabe.
WPA3 gehört zu WPA – ein häufiger Fehler
Für WPA3 gibt es im Format keinen eigenen Wert. Die Spezifikation sagt: Ist der Typ angegeben, lautet er WPA und bedeutet „Anmeldung per Passwort“. Trotzdem erzeugen einige Geräte und Webdienste Codes mit T:SAE – nach dem Verfahren, das WPA3 intern benutzt. Solche Codes sind nicht spezifikationskonform, und andere Geräte können sie ablehnen.
Dieser Generator schreibt deshalb auch für WPA3-Netze T:WPA. Das ist kein Rückschritt bei der Sicherheit: Der QR-Code sagt nur, dass ein Passwort nötig ist – welches Verfahren beim Verbinden ausgehandelt wird, entscheiden Router und Handy unter sich.
Sonderzeichen und Namen, die wie Hex aussehen
Weil Strichpunkt und Doppelpunkt im Format eine Bedeutung haben, müssen sie im Namen oder Passwort maskiert werden – mit einem Backslash davor. Das betrifft die Zeichen \, ;, ,, : und ". Aus dem Passwort gib;mir;wlan wird im Code also gib\;mir\;wlan. Ohne diese Maskierung würde ein Lesegerät den Text an den Strichpunkten zerlegen und sich mit einem Netz namens „gib“ verbinden wollen. Der Generator erledigt das automatisch.
Einen zweiten Sonderfall regelt die Spezifikation ausdrücklich: Besteht ein Name oder Passwort nur aus den Zeichen 0–9 und a–f – etwa cafe oder 1234 –, ließe er sich auch als Hexadezimalzahl lesen. Damit das nicht passiert, kommt der Wert in doppelte Anführungszeichen: P:"cafe". Auch das übernimmt der Generator und weist im Ergebnis darauf hin.
Gäste-WLAN statt Hauptnetz
Ein QR-Code an der Wand ist bequem, aber er ist auch dauerhaft: Wer ihn einmal fotografiert hat, hat das Passwort. Für Besuch, Ferienwohnung, Praxis oder Café lohnt sich deshalb das Gäste-WLAN, das nahezu jeder Router anbietet. Es hat ein eigenes Passwort, lässt sich getrennt abschalten und trennt die Gastgeräte vom Rest des Heimnetzes – Drucker, Netzwerkfestplatte und Smart-Home-Zentrale bleiben außen vor.
Wird das Passwort später geändert, funktioniert der alte Ausdruck nicht mehr. Dann hier einfach einen neuen Code erzeugen.