Der Seitenverhältnis-Rechner bestimmt aus Original-Breite und -Höhe eines Bildes das gekürzte Seitenverhältnis wie 16:9 oder 4:3 und berechnet zugleich, welche Höhe ein Bild bei einer neuen Breite braucht, damit es proportional bleibt und nicht verzerrt wird. Das hilft beim Zuschneiden von Fotos, beim Anlegen von Bannern, Thumbnails oder Videoformaten – die Berechnung läuft direkt im Browser, ganz ohne Bildbearbeitungsprogramm.
So funktioniert der Seitenverhältnis-Rechner
Trage bei Original-Breite und Original-Höhe die Pixelmaße deines Bildes ein, voreingestellt sind 1920 und 1080 px. Das Ergebnis aktualisiert sich bei jeder Eingabe sofort, ganz ohne Bestätigen. Zusätzlich kannst du im Feld Neue Breite eine Zielbreite eintragen – der Rechner berechnet daraus die passende Höhe, damit das Bild proportional bleibt.
Sind Original-Breite oder -Höhe leer, negativ oder 0, erscheint stattdessen der Hinweis „Bitte Original-Breite und -Höhe eingeben.“
So wird gerechnet
Das Seitenverhältnis wird mit dem größten gemeinsamen Teiler (GGT) auf die kleinstmögliche Schreibweise gekürzt: Breite ÷ GGT : Höhe ÷ GGT. So wird aus 1920 × 1080 zum Beispiel das bekannte Verhältnis 16:9.
Neue Höhe = Neue Breite × Original-Höhe ÷ Original-Breite
Diese Formel ist ein einfacher Dreisatz: Sie sorgt dafür, dass Breite und Höhe im selben Verhältnis zueinander stehen wie im Original – das Bild wird also nicht gestaucht oder gestreckt.
Beispiel
Ausgangsbild: 1920 × 1080 Pixel, die Standardwerte des Rechners. Der GGT von 1920 und 1080 ist 120, gekürzt ergibt das 1920 ÷ 120 : 1080 ÷ 120 = 16 : 9 – das Seitenverhältnis eines typischen Full-HD-Bildschirms.
Bei einer neuen Breite von 1280 px berechnet das Tool die passende Höhe: 1280 × 1080 ÷ 1920 = 720 Pixel. Bei einer Zielbreite von 1000 px liefert dieselbe Formel 1000 × 1080 ÷ 1920 = 562,5 Pixel – für ein echtes Bild rundest du diesen Wert auf 562 oder 563 Pixel.
Wofür brauche ich das?
- Video und Social Media: 16:9 für YouTube und Querformat-Videos, 9:16 für Stories und Reels, 1:1 für quadratische Beiträge.
- Fotografie: 3:2 ist das klassische Kleinbildformat, 4:3 findet sich bei vielen Kompaktkameras und älteren Bildschirmen.
- Banner und Thumbnails: Vorgaben von Werbeplätzen oder Video-Plattformen einhalten, ohne das Bild von Hand zu verzerren.
- Druck: vorab prüfen, ob ein Foto ohne Beschnitt in ein bestimmtes Papierformat passt.