Der Passwort-Generator erstellt zufällige, sichere Passwörter direkt in deinem Browser – ganz ohne Übertragung an einen Server. Du bestimmst die Länge zwischen 4 und 64 Zeichen und legst per Kontrollkästchen fest, ob Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen enthalten sein sollen. Zu jedem erzeugten Passwort zeigt das Tool sofort die geschätzte Stärke in Bit an, damit du siehst, wie widerstandsfähig es gegen Rateversuche ist.
So funktioniert der Passwort-Generator
Stelle mit dem Regler „Länge“ ein, wie viele Zeichen das Passwort haben soll – zwischen 4 und 64, voreingestellt sind 16. Über die vier Kontrollkästchen Großbuchstaben (A–Z), Kleinbuchstaben (a–z), Ziffern (0–9) und Sonderzeichen (!?#…) legst du fest, welche Zeichenarten vorkommen dürfen; alle vier sind standardmäßig aktiviert.
Deaktivierst du versehentlich alle vier Optionen, zeigt das Tool statt eines Passworts den Hinweis „Wähle mindestens eine Zeichenart aus.“ Über den Button „Neu generieren“ erzeugst du mit denselben Einstellungen jederzeit ein weiteres, neues Passwort.
So wird die Stärke berechnet
Der Zeichenvorrat setzt sich aus den aktivierten Kategorien zusammen: 24 Großbuchstaben, 24 Kleinbuchstaben, 8 Ziffern und 12 Sonderzeichen. Leicht verwechselbare Zeichen wie 0/O und 1/l/I sind bewusst ausgeschlossen, damit du das Passwort fehlerfrei abtippen kannst. Erzeugt wird jedes Zeichen mit kryptographisch sicheren Zufallszahlen über die Web-Crypto-Schnittstelle deines Browsers.
Die angezeigte Stärke basiert auf der Formel Entropie = Länge × log2(Zeichenvorrat) und wird in vier Stufen eingeteilt: schwach (unter 40 Bit), ok (ab 40 Bit), stark (ab 60 Bit) und sehr stark (ab 80 Bit).
Beispiel
Bei den Standardeinstellungen – 16 Zeichen, alle vier Zeichenarten aktiv – ergibt sich ein Zeichenvorrat von 24 + 24 + 8 + 12 = 68 Zeichen. Die Entropie beträgt 16 × log2(68) ≈ 16 × 6,09 ≈ 97 Bit, das Tool zeigt also „sehr stark (~97 Bit Entropie)“ an, etwa für ein Passwort wie k7#Rz2Qw9Nf!mXe4.
Aktivierst du dagegen nur Ziffern und wählst die Mindestlänge von 4 Zeichen, bleiben nur 8 mögliche Zeichen übrig: 4 × log2(8) = 4 × 3 = 12 Bit. Ein Passwort wie 8236 stuft das Tool dann als „schwach (~12 Bit Entropie)“ ein.
Wofür brauche ich das?
- Neue Online-Konten: Für die Registrierung bei einem Dienst brauchst du ein Passwort, das niemand erraten kann und das du dir nicht selbst ausdenken musst.
- WLAN- oder Router-Zugang: Ein langes Passwort mit vielen Zeichenarten schützt dein Heimnetzwerk zuverlässig.
- Ersatz nach einem Datenleck: Wurde ein Dienst gehackt, ersetzt du das betroffene Passwort am besten sofort durch ein neues, unabhängiges.
Da jedes Passwort zufällig und nicht reproduzierbar erzeugt wird, solltest du es direkt nach dem Erstellen sicher speichern, etwa in einem Passwort-Manager.