Mit Liste mischen bringst du eine beliebige Liste zufällig durcheinander: Du trägst jeden Eintrag in eine eigene Zeile ein – Namen, Aufgaben, Songs oder Lose – und das Tool ordnet sie fair per Fisher-Yates-Algorithmus neu an. Anders als beim Losentscheid wählt es keinen einzelnen Gewinner, sondern mischt die komplette Liste, sodass jede Reihenfolge gleich wahrscheinlich ist.
So funktioniert Liste mischen
Trag im Feld „Einträge (eine Zeile pro Eintrag)“ jede Position deiner Liste in eine eigene Zeile ein – Namen, Aufgaben, Songs oder Lose. Voreingestellt stehen fünf Beispielnamen (Anna, Ben, Clara, David, Erik), die du einfach überschreiben kannst. Leere Zeilen werden ignoriert, Leerzeichen am Zeilenanfang und -ende entfernt das Tool automatisch.
Sobald mindestens zwei Einträge übrig bleiben, mischt Liste mischen sie sofort und zeigt das Ergebnis als durchnummerierte Liste mit der Gesamtzahl der Einträge. Stehen weniger als zwei Einträge da, erscheint stattdessen nur der Hinweis, dass mindestens zwei nötig sind.
So wird gemischt
Liste mischen verwendet den Fisher-Yates-Algorithmus (auch Knuth-Shuffle genannt): Er geht die Liste vom letzten bis zum zweiten Eintrag rückwärts durch und vertauscht bei jedem Schritt das aktuelle Element mit einem zufällig gewählten Element aus dem noch nicht fertig gemischten Bereich. Dadurch ist jede der n! möglichen Reihenfolgen einer Liste mit n Einträgen exakt gleich wahrscheinlich – anders als bei einfacheren, aber verzerrten Mischverfahren.
Die Zufallszahlen dafür liefert die Web-Crypto-API deines Browsers statt eines einfachen Pseudozufallsgenerators.
Beispiel
Bei den fünf voreingestellten Namen Anna, Ben, Clara, David, Erik gibt es 5! = 120 mögliche Reihenfolgen – jede davon mit derselben Wahrscheinlichkeit von rund 0,83 % (1 durch 120). Ein Durchlauf könnte zum Beispiel dieses Ergebnis liefern: 1. Erik, 2. Clara, 3. Anna, 4. David, 5. Ben.
Klickst du danach auf „Neu generieren“, mischt das Tool dieselbe Liste erneut – mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kommt dabei eine andere der 120 Reihenfolgen heraus, denn keine davon ist bevorzugt.
Wofür brauche ich das?
- Reihenfolge auslosen: Wer bei einer Präsentation, einem Turnier oder in einer Prüfung zuerst an der Reihe ist, bestimmt der Zufall statt einer langen Diskussion.
- Fragen und Karteikarten mischen: Quizfragen oder Lernkarten lassen sich in zufälliger Reihenfolge anordnen, damit sich niemand die Abfolge merken kann.
- Playlists und Spiellisten: Song-Titel, Namenslisten für Spiele oder Kartenstapel lassen sich digital fair durchmischen.
- Dienst- und Aufgabenpläne: Eine Namensliste für rotierende Aufgaben – etwa wer wann Dienst hat – bekommt mit einem Klick eine neue, zufällige Reihenfolge.