Der Zufallszahl-Generator zieht eine oder mehrere Zufallszahlen aus einem Zahlenbereich, den du selbst über „Von“ und „Bis“ festlegst – ob als Ersatz für einen Würfel, zum Auslosen eines Gewinners oder um schnell eine beliebige Zahl zu bestimmen. Über das Feld „Anzahl“ holst du dir auf einen Klick gleich mehrere Zahlen auf einmal, bis zu 100 Stück in einer Liste.
So funktioniert der Zufallszahl-Generator
Trag im Feld „Von“ die untere und im Feld „Bis“ die obere Grenze deines Zahlenbereichs ein, standardmäßig 1 und 100. Enthalten deine Eingaben Nachkommastellen, rundet der Generator sie auf ganze Zahlen; trägst du bei „Von“ versehentlich die größere Zahl ein, tauscht das Tool die beiden Werte automatisch, sodass immer ein gültiger Bereich entsteht.
Über „Anzahl“ bestimmst du, wie viele Zufallszahlen auf einmal gezogen werden – zwischen 1 und 100. Bei genau einer Zahl erscheint das Ergebnis groß und einzeln, bei mehreren Zahlen als kommagetrennte Liste. Über „Neu generieren“ ziehst du mit denselben Grenzen sofort einen neuen Satz Zufallszahlen, ohne die Felder erneut auszufüllen.
So werden die Zahlen gezogen
Für jede einzelne Zufallszahl greift der Generator auf die kryptographische Web-Crypto-API deines Browsers zurück statt auf ein einfaches Math.random() – dadurch lässt sich die gezogene Zahl vorher nicht erraten oder berechnen. Innerhalb des Bereichs von „Von“ bis „Bis“ (beide Grenzen eingeschlossen) ist jede Zahl gleich wahrscheinlich; bei n möglichen Werten liegt die Chance für eine bestimmte Zahl bei 1 / n.
Jede der gezogenen Zahlen entsteht unabhängig von den anderen. Ziehst du mehrere Zahlen auf einmal, kann deshalb dieselbe Zahl mehrfach auftauchen – anders als bei einer Lostrommel, aus der gezogene Lose nicht zurückgelegt werden.
Beispiel
Stellst du „Von“ auf 1 und „Bis“ auf 6, ersetzt der Generator einen klassischen Würfel: Jede der sechs Zahlen hat eine Chance von 1 / 6 ≈ 16,7 %. Erhöhst du „Anzahl“ auf 10, zieht das Tool zehn solcher Würfelzahlen hintereinander, zum Beispiel 4, 2, 6, 1, 4, 3, 2, 5, 6, 4.
Weil es nur sechs mögliche Werte gibt, aber zehn Zahlen gezogen werden, muss laut Schubfachprinzip mindestens eine Zahl mehrfach vorkommen – im Beispiel oben die 4 gleich dreimal. Im Schnitt taucht jede Zahl 10 / 6 ≈ 1,67-mal auf.
Wofür brauche ich das?
- Würfel- oder Münzersatz: Stelle „Von“ und „Bis“ auf 1 und 6 (oder 1 und 2) und du bekommst ein digitales Pendant zum Würfeln oder Münzwerfen.
- Gewinner auslosen: Nummeriere Teilnehmer durch und ziehe eine Zahl zwischen 1 und der Teilnehmerzahl.
- Stichprobe für Statistik oder Tests: Erzeuge mit „Anzahl“ mehrere Zufallszahlen auf einmal, etwa als Testdaten oder Zufallsstichprobe.
- Zahlenspiele: Für Ratespiele wie „Zahl zwischen 1 und 100 erraten“ oder als neutrale Losnummer.