Das Metronom gibt dir im Browser einen gleichmäßigen Klick zum Üben vor – hilfreich, um beim Spielen eines Instruments, beim Singen oder beim Einstudieren eines Rhythmus ein exaktes Tempo zu halten. Du stellst das Tempo zwischen 30 und 240 BPM ein, wählst eine Taktart mit 1, 2, 3, 4 oder 6 Schlägen, und der jeweils erste Schlag wird durch einen höheren, lauteren Ton hörbar betont.
So funktioniert das Metronom
Der Schieberegler stellt das Tempo zwischen 30 und 240 BPM (Schlägen pro Minute) ein, die Zahl darüber zeigt den aktuellen Wert. Über die Buttons −5 und +5 änderst du das Tempo in Fünferschritten, im Auswahlfeld „Takt“ legst du fest, nach wie vielen Schlägen sich die Betonung wiederholt – wählbar sind 1, 2, 3, 4 oder 6.
Ein Klick auf „Start“ beginnt die Wiedergabe, der Button wird zu „Stopp“ und beendet sie wieder. Tempo und Takt lassen sich auch während des Abspielens jederzeit ändern, ein Neustart ist dafür nicht nötig.
So wird der Takt berechnet
Der Abstand zwischen zwei Schlägen ergibt sich aus 60 / BPM in Sekunden. Bei den voreingestellten 100 BPM sind das 60 / 100 = 0,6 Sekunden pro Schlag. Der erste Schlag jeder Gruppe – wiederkehrend nach der eingestellten Anzahl von 1, 2, 3, 4 oder 6 Schlägen – wird betont: ein höherer Ton mit 1500 Hz statt 900 Hz und etwas lauter.
Damit der Klick auch bei hohem Tempo exakt bleibt, plant das Metronom die kommenden Schläge über die Web Audio API rechnerisch im Voraus, statt sich allein auf einen einfachen Timer zu verlassen – so entstehen keine Verzögerungen oder Aussetzer.
Beispiel
Stellst du 120 BPM und den Takt 4 ein, liegt zwischen zwei Schlägen ein Abstand von 60 / 120 = 0,5 Sekunden; ein kompletter Takt mit vier Schlägen dauert somit 4 × 0,5 s = 2 Sekunden. Schlag 1 klingt höher und lauter, die Schläge 2 bis 4 klingen gleich, aber leiser – so hörst du den Taktanfang klar heraus.
Beim langsamsten Tempo von 30 BPM liegen 60 / 30 = 2 Sekunden zwischen zwei Klicks, beim schnellsten Tempo von 240 BPM nur 60 / 240 = 0,25 Sekunden, also vier Klicks pro Sekunde.
Wofür brauche ich das?
- Instrument üben: Ein gleichmäßiger Klick hilft dir, das Tempo zu halten, statt unbewusst zu beschleunigen oder zu verschleppen.
- Band- oder Chorprobe einzählen: Vor Beginn eines Stücks ein festes Tempo vorgeben.
- Schwierige Passagen einüben: Zunächst langsam starten, etwa bei 60 BPM, und das Tempo schrittweise steigern.
- Aufwärmen: Tonleitern oder Fingerübungen mit gleichmäßigem Takt durchspielen.