Der UUID-Generator erzeugt zufällige UUIDs nach Version 4 – eindeutige 128-Bit-Kennungen für Datenbanken, APIs oder Dateinamen. Über den Regler „Anzahl“ stellst du ein, wie viele UUIDs auf einmal entstehen (1 bis 20); die Erzeugung läuft direkt im Browser über die Web-Crypto-Schnittstelle deines Geräts, ganz ohne Server oder Registrierung – praktisch für Testdaten, Datenbank-Primärschlüssel oder eindeutige Bezeichner in eigenen Projekten.
So funktioniert der UUID-Generator
Stelle über den Regler „Anzahl“ ein, wie viele UUIDs du auf einmal brauchst – zwischen 1 und 20, voreingestellt ist eine einzelne. Das Ergebnis erscheint sofort darunter als Liste mit einer UUID pro Zeile; die Beschriftung darüber zeigt die Anzahl an, bei einer einzelnen UUID lautet sie „UUID v4“, ab zwei UUIDs zum Beispiel „5 UUIDs“.
Erzeugt werden die UUIDs direkt im Browser über crypto.randomUUID(), die Zufallsfunktion der Web-Crypto-Schnittstelle deines Browsers – es wird nichts an einen Server gesendet. Per Klick auf „Kopieren“ übernimmst du die komplette Liste, über „Neu generieren“ ziehst du mit derselben Anzahl jederzeit einen frischen Satz.
Aufbau einer UUID v4
UUID steht für „Universally Unique Identifier“, zu Deutsch etwa „universell eindeutiger Bezeichner“. Eine UUID v4 besteht aus 32 Hexadezimalzeichen (0-9 und a-f), aufgeteilt in fünf Blöcke im Format 8-4-4-4-12 und durch Bindestriche getrennt – zusammen 36 Zeichen. Von den 128 Bit sind zwei Stellen fest vorgegeben: Das erste Zeichen im dritten Block ist immer 4 und markiert die Version, das erste Zeichen im vierten Block ist immer 8, 9, a oder b und markiert die Variante nach RFC 4122.
Die übrigen 122 Bit werden bei jeder UUID neu zufällig gezogen – das unterscheidet Version 4 von anderen UUID-Versionen, die etwa auf Zeitstempeln basieren.
Beispiel
Eine gültige UUID v4 sieht zum Beispiel so aus: 3fa85f64-5717-4562-b3fc-2c963f66afa6. Die fünf Blöcke sind 8-4-4-4-12 Hexadezimalzeichen lang, zusammen 8 + 4 + 4 + 4 + 12 = 32 Zeichen plus 4 Bindestriche – macht 36 Zeichen Gesamtlänge. Der dritte Block beginnt mit 4 (Version 4), der vierte mit b, einem der vier erlaubten Varianten-Zeichen 8, 9, a oder b.
Da jede UUID neu zufällig gezogen wird, liefert ein Klick auf „Neu generieren“ ein völlig anderes Ergebnis als dieses Beispiel. Rechnerisch gibt es 2^122 ≈ 5,3 × 10^36 mögliche UUIDs v4 – praktisch schließt das doppelte Werte aus.
Wofür brauche ich das?
- Datenbank-Primärschlüssel: Anders als fortlaufende Zahlen lässt sich eine UUID unabhängig von anderen Systemen vergeben, ganz ohne zentrale Koordination oder Kollisionsgefahr.
- Verteilte Systeme und APIs: Mehrere Server können gleichzeitig neue IDs erzeugen, ohne sich abzustimmen – etwa als Request-ID zum Nachverfolgen einer Anfrage durch mehrere Dienste.
- Test- und Platzhalterdaten: Beim Entwickeln von Datenbank-Schemas oder APIs lassen sich UUID-Felder mit realistischen Beispielwerten befüllen.
- Eindeutige Datei- oder Objektnamen: Für Uploads, Cache-Einträge oder temporäre Dateien, bei denen Namenskollisionen ausgeschlossen sein müssen.