JWT Decoder

Zerlegt ein JSON Web Token und zeigt Header und Payload lesbar an – lokal, ohne Signaturprüfung.

Dekodiert

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Über HTTP
Diesen Rechner gibt es nicht als JSON-Abruf – siehe JSON-API. Alle Eingaben von „JWT Decoder“ sind vertraulich und werden bewusst nicht über die Adresse angenommen. → https://utilico.de/tool/jwt

Der JWT Decoder zerlegt ein JSON Web Token (JWT) im Format „header.payload.signature“ und zeigt Header und Payload als lesbares JSON an. JWTs werden häufig zur Authentifizierung in Webanwendungen und APIs eingesetzt und enthalten zwar codierte, aber nicht verschlüsselte Daten wie Nutzer-ID, Rolle oder Ablaufzeitpunkt. Füge dein Token ein, um sofort zu sehen, welche Informationen darin stecken – ganz ohne Signaturprüfung, rein zur Analyse und zum Debugging.

So funktioniert der JWT Decoder

Füge dein JWT in das Textfeld ein – der Aufbau ist header.payload.signature, getrennt durch Punkte. Der Decoder zerlegt den Text an den Punkten, wandelt Header und Payload aus Base64URL zurück in JSON um und zeigt beide als eigene Code-Blöcke an: Header und Payload.

Ist das Feld leer, erscheint der Hinweis „Bitte ein JWT einfügen.“ Fehlt der Punkt zwischen Header und Payload, meldet das Tool „Kein gültiges JWT (Format: header.payload.signature).“ Lässt sich der Inhalt trotz gültigem Aufbau nicht als JSON lesen, erscheint „Konnte das Token nicht dekodieren.“

Aufbau eines JWT

Ein JWT besteht aus drei durch Punkte getrennten Teilen: Header (Algorithmus und Tokentyp, zum Beispiel {"alg":"HS256","typ":"JWT"}), Payload (die eigentlichen Daten, sogenannte „Claims“ wie Nutzer-ID, Rolle oder Ablaufzeitpunkt) und Signatur (bestätigt mit einem geheimen Schlüssel, dass Header und Payload seit der Ausstellung unverändert sind).

Header und Payload sind nur Base64URL-codiert, nicht verschlüsselt – der Decoder ersetzt dazu - durch + und _ durch / und ergänzt fehlendes Padding mit =. Jeder, der ein Token besitzt, kann Header und Payload also lesen. Dieses Tool prüft ausschließlich diese beiden Teile und verzichtet bewusst auf eine Signaturprüfung – dafür wäre der geheime Schlüssel nötig, den nur der Aussteller kennt.

Beispiel

Das Token beginnt mit dem Header-Teil eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9, der zu {"alg":"HS256","typ":"JWT"} dekodiert wird – HMAC-SHA256 als Algorithmus. Der Payload-Teil eyJzdWIiOiIxMjM0NTY3ODkwIiwibmFtZSI6IkFubmEgQmVpc3BpZWwiLCJyb2xlIjoiYWRtaW4iLCJpYXQiOjE3MDAwMDAwMDAsImV4cCI6MTcwMDAwMzYwMH0 ergibt {"sub":"1234567890","name":"Anna Beispiel","role":"admin","iat":1700000000,"exp":1700003600}.

Zusätzlich zu den beiden Code-Blöcken zeigt das Tool zwei Hinweise: „Ausgestellt: 14.11.2023, 22:13:20“ (aus iat) und „Läuft ab: 14.11.2023, 23:13:20 (abgelaufen)“ (aus exp) – der Ablaufzeitpunkt liegt schließlich lange vor dem heutigen Datum. Die genaue Uhrzeit richtet sich dabei nach der Zeitzone deines Geräts.

Wofür brauche ich das?

  • Login- und API-Fehler debuggen: Ein Blick in den Payload zeigt, ob ein Access Token wirklich die erwarteten Felder wie Nutzer-ID oder Rolle enthält – und ob es überhaupt noch gültig ist.
  • Ablaufzeit prüfen: Der Hinweis zu exp zeigt sofort, ob ein Token schon abgelaufen ist, ohne dass du den Unix-Zeitstempel selbst umrechnen musst.
  • Auth0, Firebase & Co. verstehen: Viele Login-Dienste stellen JWTs als Access- oder ID-Token aus – der Decoder macht sichtbar, welche Claims darin tatsächlich stecken.
  • JWT-Aufbau lernen: Wer JWTs zum ersten Mal in einer eigenen Anwendung einsetzt, sieht hier direkt, wie Header und Payload eines echten Tokens aussehen.

Häufige Fragen

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Das Decodieren läuft vollständig lokal in deinem Browser, dein Token wird nicht an einen Server übertragen – wichtig, weil ein JWT oft sensible Session- oder Nutzerdaten enthält.

Prüft der JWT Decoder die Signatur des Tokens?

Nein. Das Tool decodiert ausschließlich Header und Payload und zeigt sie lesbar an. Ob die Signatur zu einem geheimen Schlüssel passt und das Token damit vertrauenswürdig ist, prüft es bewusst nicht.

Sind Header und Payload verschlüsselt?

Nein, nur Base64URL-codiert. Jeder, der ein Token besitzt, kann Header und Payload ohne Passwort oder Schlüssel lesen – genau das zeigt dir dieses Tool.

Woher weiß das Tool, ob ein Token schon abgelaufen ist?

Es vergleicht den Zeitstempel im Feld exp (Sekunden seit dem 1.1.1970) mit der aktuellen Uhrzeit deines Geräts und markiert ein abgelaufenes Token farblich als Fehlermeldung mit dem Zusatz „(abgelaufen)“.

Kann ich mit dem Tool auch ein neues JWT erstellen?

Nein, der JWT Decoder decodiert nur ein bereits vorhandenes Token. Zum Erstellen und Signieren neuer Tokens brauchst du eine JWT-Bibliothek, die den geheimen Schlüssel kennt.