Mit dem Rechner für GGT & KGV ermittelst du für zwei ganze Zahlen sofort den größten gemeinsamen Teiler (GGT) und das kleinste gemeinsame Vielfache (KGV) – ohne Rechnung von Hand. Du gibst zwei ganze Zahlen ungleich 0 ein, das Tool berechnet beide Werte live nach dem euklidischen Algorithmus. Nützlich für Hausaufgaben, zum Kürzen von Brüchen auf einen gemeinsamen Nenner oder um herauszufinden, wann sich zwei wiederkehrende Intervalle wieder treffen.
So funktionieren GGT und KGV
Trage in die Felder Zahl A und Zahl B zwei ganze Zahlen ein, voreingestellt sind 12 und 18. Das Tool rundet beide Eingaben automatisch auf ganze Zahlen und berechnet bei jeder Änderung sofort GGT und KGV neu – ganz ohne Bestätigen oder Absenden.
Ist eine der beiden Zahlen 0 oder keine gültige Zahl, erscheint stattdessen der Hinweis „Bitte zwei ganze Zahlen (≠ 0) eingeben.“, denn für 0 lässt sich kein sinnvolles kleinstes gemeinsames Vielfaches bestimmen.
So wird gerechnet
Den GGT ermittelt das Tool mit dem euklidischen Algorithmus: Er teilt die größere durch die kleinere Zahl und ersetzt sie wiederholt durch den Rest der Division, bis der Rest 0 ist. Die letzte Zahl ungleich 0 ist der GGT.
GGT(a, b)– größte Zahl, die a und b ohne Rest teiltKGV(a, b) = |a · b| ÷ GGT(a, b)
Das KGV lässt sich damit direkt aus dem GGT berechnen, ohne alle Vielfachen einzeln durchzuprobieren.
Beispiel
Für die voreingestellten Werte A = 12 und B = 18 läuft der euklidische Algorithmus so ab: 18 = 1 × 12 + 6, danach 12 = 2 × 6 + 0. Der letzte Rest ungleich 0 ist 6 – das ist der GGT von 12 und 18.
Das KGV ergibt sich daraus mit |12 × 18| ÷ 6 = 216 ÷ 6 = 36. Das Tool zeigt also GGT = 6 und KGV = 36 an – 36 ist tatsächlich die kleinste Zahl, die sowohl durch 12 als auch durch 18 ohne Rest teilbar ist.
Wofür brauche ich das?
Den GGT brauchst du zum vollständigen Kürzen von Brüchen: Teilst du Zähler und Nenner durch ihren GGT, erhältst du automatisch die kleinstmögliche Darstellung. Das KGV liefert dagegen den gemeinsamen Nenner, wenn du zwei Brüche addierst oder subtrahierst.
Auch außerhalb der Mathematik hilft das KGV: Wiederholt sich ein Ereignis alle 12 Tage und ein zweites alle 18 Tage, fallen beide erstmals wieder nach dem KGV – also nach 36 Tagen – auf denselben Tag.